Spielsucht Im Internet


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Spielsucht Im Internet

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Einer aktuellen Studie der Universität Lübeck zufolge beinhaltet aber auch die Nutzung von virtuellen sozialen Netzwerken ein vergleichbares Suchtpotenzial.

Neuere epidemiologische Studien zeigen, dass Männer und Frauen annähernd gleich häufig betroffen sind. Obwohl Frauen und Männer nahezu gleich häufig internetbezogene Störungen aufweisen, nutzen deutlich mehr männliche Personen die inzwischen vielfältigen Beratungs-und Behandlungsangebote.

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Unter den gegebenen Umständen sieht die Kommission derzeit keinen Handlungsbedarf, eine entscheidende Rolle bei der Prüfung der nationalen Gesetze oder Untersuchung weiter reichender Probleme wie Spielsucht , Betrug oder anderer strafbarer Handlungen zu übernehmen.

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Sieht so aus, dass eine Spielsucht die Ursache des Ärgers ist. Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass auf die Gefahren der Spielsucht hingewiesen wird und diese proaktiv bekämpft werden.

All diese Heuchelei bezüglich der Glücksspielpolitik zeigt eigentlich nur, dass die Finanzminister der Mitgliedstaaten unter der schwersten Form der Spielsucht leiden.

Es empfahl, dass die kommerzielle Kommunikation klar vor den Folgen zwanghaften Spielverhaltens und den Gefahren der Spielsucht warnen sollte.

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Leider funktioniert genau das auch beim Menschen, weswegen eine einmal entstandene Spielsucht nicht leicht zu therapieren ist und Rückfälle häufig vorkommen.

Dennoch sollten Betroffene die Hoffnung nicht aufgeben, denn auch wenn die Therapie der Sucht langwierig und anstrengen ist, lohnt sich die Mühe.

Die in der Liste genannten Symptome weisen auf eine Spielsucht hin. Auch bei einer ausgeprägten Erkrankung müssen nicht zwangsläufig alle Kriterien vorliegen.

Bei der Frage nach den Ursachen von Spielsucht ist es schwer, eine pauschale Antwort zu finden.

Diese können ihren Hintergrund in der Kindheit oder Jugend haben z. Nicht bei jedem Erkrankten verläuft der Weg in die Sucht streng nach den genannten Phasen.

Der Betroffene kommt zum ersten Mal mit Glücksspiel in Kontakt. Das Spielen wird zu einem häufigen Zeitvertreib im Leben, die Risikobereitschaft nimmt zu.

Familie und Freunde treten in den Hintergrund. In der dritten Stufe verliert der Süchtige völlig die Kontrolle über sein Spielverhalten.

Leider hatte ich dies auch. Tag und Nacht dachte ich nur noch an das eine: Spielen! Mit Lügen oder nichtigen Ausreden beschaffte ich mir finanziellen Nachschub.

Nicht nur durch meine Lügen. Meine Familie habe ich im Stich gelassen. Ist ein Betroffener an dem Punkt angelangt, sich professionelle Hilfe holen zu wollen, hat er die Möglichkeit, sich entweder ambulant oder stationär behandeln zu lassen.

Auch die Rückkehr bzw. Neben Einzelgesprächen sind auch Sitzungen in der Gruppe während der Therapie verpflichtend.

Da sich das Verhältnis zum Geld oft durch hohe Einsätze verändert hat, müssen die Betroffenen den Wert kleinerer Beträge oftmals erst wieder kennenlernen.

Das Geldmanagement wird in der stationären und ambulanten Therapie oft durch ein relativ knapp bemessendes Budget für die alltäglichen Ausgaben trainiert.

Um die Rückfallgefahr möglichst gering zu halten, ist es oftmals nötig, dem alten Umfeld den Rücken zu kehren.

In vielen Fällen bietet sich hier zu Beginn der Therapie eine stationäre Phase an. Das Spiel wird bei Süchtigen dazu verwendet, Glücksgefühle zu erzeugen.

Daher ist es ein wichtiger Bestandteil der Therapie, anderweitig Befriedung zu erhalten und Verhaltensweisen zu erlernen, bei denen ebenfalls positive Botenstoffe im Gehirn freigesetzt werden.

Sport ist zum Beispiel eine gute Möglichkeit, Glücksgefühle und Erfolgserlebnisse abseits des Glücksspiels zu erleben. Eine Sucht gilt niemals als komplett geheilt und auch bei Spielsüchtigen besteht immer eine gewisse Rückfallgefahr.

Ziel einer Therapie ist es daher auch, diese Gefahr anzuerkennen und Notfallpläne zu erarbeiten, um nicht erneut in die Sucht abzurutschen.

Einmal von einer Spielsucht betroffene Patienten sollten sich auch nach erfolgreicher Therapie vom Glücksspiel fernhalten.

Eine dieser Adressen sind die Anonymen Spieler, eine Interessengemeinschaft, die sich gemeinsam gegen Spielsucht engagiert.

Leider begegnen Spielsüchtige oft vielen Vorurteilen in ihrem Umfeld, welche ihnen den Umgang mit ihrer Krankheit erschweren.

Ein häufiges Vorurteil ist, dass der Betroffene einfach nur über zu wenig Selbstdisziplin verfügt. Genau wie bei anderen Süchten ist der Patient in einem schwer zu durchbrechenden Kreislauf gefangen.

Wenn Sie wollen, können Sie anonym bleiben. Um zu vermeiden, dass Unbefugte Ihre Frage und die Antwort der Berater lesen, hat die Caritas einen gesicherten Beratungsbereich entwickelt.

An diesem müssen Sie sich zunächst anonym anmelden. Wollen Sie mehr darüber wissen, wie die Caritas auch online für Diskretion und Anonymität sorgt?

Dann lesen Sie die Datenschutzbestimmungen der Online-Beratung. Die Chat-Beratung wird dagegen von Fachleuten aus der Suchthilfe begleitet.

Beide Chats sind an bestimmte Uhrzeiten gebunden. Arrow Online-Beratung. Caritas international. Die fehlende Zeit macht sich auch im sozialen Bereich bemerkbar.

Onlinesüchtige beachten ihre Freunde und ihre Familie wenig bis gar nicht mehr. Häufig vereinsamen sie, ohne es zu bemerken.

Sie leben in der Illusion, im Internet echte Freundschaften zu pflegen. Es entstehen zwar manchmal tatsächlich auch Freundschaften im Internet, doch in der Regel finden keine Treffen im realen Leben statt.

Die bestehenden Freundschaften in der realen Welt zerbrechen, wenn sich der Betroffene nur noch im Internet aufhält. Für Menschen, die Schwierigkeiten haben, Kontakt zu finden, scheint das Internet zunächst eine gute Lösung zu sein.

Untersuchungen zeigen jedoch, dass sich ihre Situation dadurch noch verschlechtert. Online-Rollenspiele erzeugen zudem ein erhöhtes Erregungsniveau, welches das Einschlafen erschwert.

Internetsüchtige klagen häufig über Schlafstörungen. Der fehlende Schlaf wirkt sich wiederum auf die Konzentrationsfähigkeit und auch die Stimmung aus.

Die Betroffenen können depressive Züge sowie Aggressivität und Gereiztheit entwickeln. Neben dem Schlaf vernachlässigen Betroffene auch andere Grundbedürfnisse, wie zum Beispiel ihre Ernährung.

Manche vergessen sogar ganze Mahlzeiten. Es gibt daher Internetsüchtige, die eher übergewichtig sind, und andere, die normal- bis untergewichtig sind.

Die Gefahr für Übergewicht wird durch die mangelnde Bewegung verstärkt. Das ständige Sitzen vor dem Computer wirkt sich auf die Haltung aus.

Gelenkschmerzen , Nacken- und Kopfschmerzen , ebenso Sehstörungen sind weitere Probleme, die die Internetsucht mit sich bringt.

Auch bei Verhaltenssüchten gibt es Entzugserscheinungen. Wenn die Betroffenen nicht ins Internet können, werden sie niedergeschlagen und antriebslos, gereizt und schlecht gelaunt.

Manche werden sehr unruhig und sogar aggressiv. Die Ursachen der Internetsucht wurden bisher noch kaum erforscht. Wie auch bei anderen Süchten spielen vermutlich auch bei der Entstehung der Internetsucht mehrere Faktoren zusammen.

Demnach sollen die wahren Ursachen in tieferliegenden psychischen Konflikten liegen. Ein weiterer Einflussfaktor vermutet man in einer Störung der Botenstoffe im Gehirn.

Ob die Internetsucht auch genetische Ursachen hat, konnten Wissenschaftler noch nicht eindeutig beweisen. Forscher gehen davon aus, dass soziale und familiäre Konflikte eine wichtige Rolle spielen.

Kinder und Jugendliche, die sich mit sozialen Kontakten schwertun und eine Vorliebe für das Internet haben, sind besonders gefährdet, eine Internetsucht zu entwickeln.

Denn wer in der echten Welt keine Freunde findet, der sucht sich diese heutzutage im Netz. Menschen, die sich sozial zurückziehen, leiden häufig unter einem geringen Selbstwertgefühl.

Im Internet können die Betroffenen sich nicht nur ein neues Gesicht geben, sondern auch in Computerspielen zu mutigen Kämpfern werden. Die virtuelle Welt belohnt somit den Spieler und wertet sein Selbstbild auf.

Im gewissen Umfang ist das auch in sozialen Netzwerken möglich, in denen man sich nur von seiner Schokoladenseite präsentiert oder gar eine erfundene Identität annehmen kann.

Gefährlich wird es, wenn die Computerwelt für den Betroffenen attraktiver wird als das reale Leben. Jugendliche, die süchtig nach dem Internet sind, leben oft nur mit einem Elternteil zusammen.

Die genauen Zusammenhänge sind jedoch unklar. Fest steht, dass in vielen Fällen ein Mangel an sozialer Unterstützung besteht. Untersuchungen zeigen, dass auch bei den Verhaltenssüchten ähnliche Veränderungen im Gehirn stattfinden, wie zum Beispiel bei einer Alkoholsucht.

Auch bei der Internetsucht spielt höchst wahrscheinlich die erhöhte Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin im Gehirn eine Rolle.

Mit der Zeit wird das dopaminerge System zunehmend für das Verhalten sensibilisiert und reagiert besonders stark, wenn der Betroffene im Internet ist.

Andere Reize können mit diesem Glücksgefühl nicht mithalten und werden immer weniger beachtet. Das Internet wird jedoch immer häufiger aufgesucht, um das gute Gefühl wieder zu erleben.

Wenn Sie Anzeichen einer Internetsucht bei sich oder Ihren Angehörigen oder Freunden bemerken, sollten Sie sich möglichst bald an eine Klinik oder einen Therapeuten wenden.

Diese können anhand von Fragebögen in einem Gespräch bestimmen, ob das Verhalten Suchtcharakter hat oder nicht. Für die Internetsucht ist nicht alleine die Zeit ausschlaggebend, die der Betroffene vor dem Computer sitzt oder mit dem Smartphone surft.

Entscheidend für die Internetabhängigkeit ist auch, dass das Verhalten aus einem inneren Zwang heraus ausgeführt wird. Folgende Fragen könnte der Therapeut bei einem Erstgespräch stellen:.

Abgesehen von den spezifischen Fragen zur Internetsucht, wird sich der Therapeut nach der familiären und beruflichen Situation erkundigen.

Vor allem bei Jugendlichen ist es notwendig, die Familie miteinzubeziehen. Zum einen können die Familienmitglieder wichtige Hinweise für die Diagnose liefern.

Zum anderen sollte auch die Familie über die Internetsucht informiert werden und lernen, wie sie den Betroffenen unterstützen kann.

Die Internetsucht wird zurzeit noch den Störungen der Impulskontrolle zugerechnet und ist kein eigenständiges Störungsbild in den Klassifikationssystemen.

Die Frage, ob Internetsucht zu den Süchten gezählt werden kann, steht noch zur Diskussion. Denn im Gegensatz zu den stoffgebundenen Süchten, wie zum Beispiel der Alkoholsucht, kann bei der Internetsucht keine körperliche Abhängigkeit nach einem Stoff entstehen.

Viele Experten sprechen sich dafür aus, die Abhängigkeit vom Internet als eigenständige Sucht zu definieren, da Internetsüchtigen eine psychische Abhängigkeit zeigen.

Da es keine einheitlichen Kriterien für die Diagnose der Internetsucht gibt, orientieren sich Psychologen und Ärzten an den Kriterien der Sucht.

Informationen zur Internetsucht und Spielsucht Computerspielsucht und ihrer Behandlung. Ein Video das über die Internetsucht aufklärt.

Von Computerspielen abhängig sind vor allem Männer im Alter von 15 bis 25 Jahren. Meist ist der Rückzug in die virtuelle Welt des Internet eine Flucht.

Onlinesüchtige kommen nicht mit dem realen Leben zurecht, haben Probleme mit sozialen Kontakten, Partnerschaften oder dem Beruf.

In der Ersatzwelt des Internet werden sie nicht mit ihren Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert und können sich ausleben, können das tun und sein, was ihnen in der realen Welt nicht möglich ist.

Sie bekommen dort die Anerkennung und Bestätigung, die ihnen im realen Leben versagt bleibt. Bei den Betroffenen handelt es sich also um Jugendliche, die im realen Leben nicht klarkommen.

Im Internet erleben die Betroffenen, dass sie beliebt und wichtig sind. Sie erleben, dass sie etwas bewirken, etwas steuern können, dass sie Kontrolle haben.

Ihr Spielverhalten wird belohnt, weil sie das, wonach sie sich sehnen, bekommen: Kontrolle, Anerkennung und Wertschätzung. Und dies fördert die Spielsucht und macht abhängig.

Die Internetsucht ist eine Sucht wie die Spiel- oder Alkoholsucht , d. Bei der Behandlung der Internetsucht leistet die Verhaltenstherapie wertvolle Dienste.

An der Uniklinik Mainz gibt es eine Ambulanz für Computerspielsüchtige. Eine Sonderform der Internetsucht ist die Internetpornographie Cybersex.

Hiervon betroffen sind hauptsächlich Männer im Alter von 30 bis 50 Jahren. Betroffene surfen täglich stundenlang auf Internetseiten mit pornographischen Inhalten.

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